Warum es keine App gibt
Eine App wäre lediglich eine schlechtere Variante derselben Funktion. Der Detektor besteht aus einer Modelldatei und einer Laufzeitumgebung. Beides läuft in einem mobilen Browser ohne die Hürden eines App Stores: keine Installation, keine Berechtigungsabfragen, keine vergessenen Updates.
Zudem vermeidet dies den Kompromiss der meisten Analyse-Apps: Eine App, die Ihre Fotos zur Bewertung an einen Server sendet, übernimmt die Kontrolle über Ihre Daten, und es gelten fremde Datenschutzbestimmungen. Die Ausführung im Browser erübrigt diese Fragestellung von vornherein.
Der einzige praktische Nachteil ist der erste Ladevorgang. Das Modell ist ein echter Download, daher dauert die erste Prüfung auf einem neuen Gerät etwas länger. Einmal im Cache gespeichert, bleibt es verfügbar und nachfolgende Analysen starten sofort.
Ein Foto aus der Fotogalerie prüfen
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Das Werkzeug in Safari oder Chrome öffnen
Jeder aktuelle mobile Browser wird unterstützt. Wenn Sie die Seite zum Startbildschirm hinzufügen, erhalten Sie ein Symbol, das sich wie eine App verhält, ohne eine zu sein.
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Auf den Upload-Bereich tippen
Die Dateiauswahl bietet Zugriff auf Ihre Fotogalerie und die Kamera. Unter iOS wird zusätzlich „Dateien“ angeboten – dort finden sich Anhänge, die aus Mail oder Messages gespeichert wurden.
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Das Original wählen, keinen Screenshot
Wenn Sie das Bild über einen Chat erhalten haben, speichern Sie den Dateianhang, anstatt einen Screenshot der Nachricht zu erstellen. Ein Screenshot komprimiert das Bild neu und entfernt viele Signalmuster, die für die Prüfung nötig sind.
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Etwa vier Sekunden warten
Beim ersten Durchlauf dauert es etwas länger, während das Modell heruntergeladen wird. Das Smartphone führt die Berechnung durch, neuere Geräte sind daher schneller fertig.
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Die Regionenkarte lesen
Drehen Sie das Smartphone ins Querformat oder zoomen Sie per Zwei-Finger-Geste heran. In der Heatmap werden punktuelle Bearbeitungen innerhalb eines ansonsten echten Fotos sichtbar.
Zugesendete Bilder prüfen
Das ist der häufigste Fall und derjenige, bei dem die meisten Bildinformationen verloren gehen. Messenger-Apps komprimieren Bilder beim Versenden stark. Ein Bild, das über zwei Apps weitergeleitet wurde, ist bereits zweimal neu codiert worden, bevor es bei Ihnen ankommt.
Speichern Sie nach Möglichkeit die Originaldatei statt der Vorschau. Unter iOS bleiben beim Öffnen der Vollansicht und dem Speichern in „Dateien“ mehr Details erhalten als beim direkten Teilen in eine andere App. Unter Android ist das Herunterladen aus dem Chatverlauf meist besser als die Zwischenspeicherung in der Vorschau.
Wenn Ihnen nur ein Link vorliegt, fügen Sie stattdessen die URL ein. Das Werkzeug kann ein Bild direkt über den Link abrufen oder die Bilder aus einer öffentlich zugänglichen Webseite extrahieren – was meist zu einer besseren Bildqualität führt als ein Screenshot der Seite.
Wie Smartphone-Kameras den Analysewert beeinflussen
Ein modernes Smartphone-Foto ist keine einfache Momentaufnahme von Licht, das auf einen Sensor trifft. Es ist ein zusammengesetztes Bild aus mehreren Belichtungsstufen, das per Software entrauscht, geschärft und tonwertkorrigiert wird, noch bevor Sie es sehen.
Auch diese Verarbeitung basiert auf maschinellem Lernen und hinterlässt typische Muster. Der Detektor sucht nach Anzeichen dafür, dass Pixel algorithmisch generiert statt optisch erfasst wurden – und moderne Smartphone-Fotografie bewegt sich sehr nah an dieser Grenze.
Keines dieser fünf Bilder ist eine Fälschung. Die Streuung resultiert ausschließlich daraus, wie stark die Software die Pixel zwischen Sensor und Bilddatei verändert hat. Daher ist ein mittlerer Wert bei einem Smartphone-Foto für sich genommen kaum aussagekräftig.
Akku, Datenverbrauch und Ausführung
Der Download des Modells ist der einzige nennenswerte Datenverbrauch und fällt pro Gerät nur einmal an, bis der Browser-Cache geleert wird. Danach verbraucht eine Prüfung keinerlei Datenvolumen, sodass das Werkzeug auch im Flugmodus oder ohne Internetverbindung funktioniert.
Die Ausführung des Modells beansprucht den Prozessor des Smartphones für einige Sekunden pro Bild; die Analyse vieler Bilder nacheinander kann das Gerät erwärmen und Akku verbrauchen. Eine Serie von 25 Bildern läuft auf aktuellen Geräten problemlos durch. Auf älteren Geräten empfiehlt es sich, die Prüfung in zwei kleinere Durchgänge aufzuteilen.
- Funktioniert offline nach dem ersten Laden, da keinerlei Daten übertragen werden.
- Keine Berechtigungen erforderlich, abgesehen von der Dateiauswahl, die Sie selbst antippen.
- Dasselbe Ergebnis wie auf dem Desktop, da dasselbe Modell und dieselben Einstellungen verwendet werden.
- Zum Startbildschirm hinzufügen, um ein Symbol zu erhalten, ganz ohne Installation.
- Privates Surfen funktioniert, allerdings wird das Modell bei jeder Sitzung neu heruntergeladen.
Abgleich mit der eigenen Kamera
Das Nützlichste, was Sie auf dem Smartphone tun können, kostet eine einzige zusätzliche Prüfung. Fotografieren Sie ein beliebiges Motiv im selben Modus wie das verdächtige Bild und analysieren Sie es. So erhalten Sie den Referenzwert Ihres Geräts für ein Foto, von dem Sie wissen, dass es echt ist.
Diese Baseline ist mehr wert als jeder publizierte Schwellenwert, da sie Ihr spezifisches Gerätemodell, Ihre Kamera-App und die jeweilige Bildverarbeitung berücksichtigt. Ein verdächtiges Bild, das nahe an Ihrer eigenen Baseline liegt, ist unauffällig. Ein Bild, das 30 Punkte darüber liegt, wirft Fragen auf.
Dies schützt Sie auch vor dem häufigsten Fehler auf Mobilgeräten: einen mittleren Wert als leisen Verdacht zu werten. Die meisten Smartphones erzeugen bei gewöhnlichen Fotos mittlere Werte. Die Kenntnis der eigenen Baseline schließt diese Fehlerquelle aus.
Grenzen der Prüfung auf dem Smartphone
Kleine Bildschirme erschweren das Erkennen der Regionskarte. Eine auffällige Kachel in einem Zwölfer-Raster ist auf dem Laptop sofort sichtbar, auf einem Smartphone auf Armlänge jedoch leicht zu übersehen. Zoomen Sie daher in die Karte hinein, statt sie nur zu überfliegen.
Auch die Stapelverarbeitung ist umständlicher. Das Auswählen von 25 Bildern aus einer Mediathek ist mühsam, und beim Vergleichen auf einem schmalen Bildschirm geht die Übersicht über die Verteilung verloren. Führen Sie Bilderserien daher besser auf einem größeren Bildschirm durch.